Neuigkeiten der Saison 2010-11 vorgestellt
21.09.2010
Bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der Eishockeymeisterschaften am 21.09.2010 wurden die wichtigsten Regelneuerungen vorgestellt.
Verlängerung:
Regular season: Endet ein Spiel der Regular Season unentschieden, so wird eine
Verlängerung von 5 Minuten gespielt. Endet auch diese ohne Tor, so werden pro Team
drei Penalties geschossen. Ist nach diesen drei Strafschüssen das Spiel immer noch nicht entschieden, wird das Penaltyschießen verlängert.
Play Off: Endet ein Play Off Spiel unentschieden, so gibt es eine
zehnminütige Verlängerung. Sollte diese keinen Sieger bringen, so wird das Spiel im Penaltyschießen, wie in der Regular Season entschieden.
Finalspiele: In den Finalspielen hingegen wird es keine Penaltylotterie geben. Endet ein Spiel unentschieden, so
wird der Sieger durch fortlaufende Verlängerungen entschieden.
In allen Verlängerungen gilt, wie bereits in den letzten Jahren, die
Regel des Sudden Death: die Mannschaft, die das erste Tor schießt, hat das Spiel gewonnen.
Kameras - Torkameras:
Die Neuerung schlechthin in dieser Saison sind die Kameras, welche den Schiedsrichtern helfen sollen, im Spiel per Videobeweis zu entscheiden, ob ein Tor gefallen ist. Dafür werden
zwei Videokameras in den Toren montiert.
Weitere
zwei Kameras sind auf das Spielfeld gerichtet. Dieser Videobeweis ist vor allem für die Sportgerichtbarkeit gedacht: Fouls oder schwere Vergehen, welche von den Schiedsrichtern im Spiel nicht geahndet worden sind, können so im Nachhinein studiert und die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden.
Vier Schiedsrichter System:
In der
Regular Season sollen an
jedem Dritten Spieltag vier Schiedsrichter eingesetzt werden. Es ist ein Anliegen der Verbandes, dieses System weiter auszubauen.
In den Play Off Spielen sollen, wie bereits in den letzten Jahren, immer vier Schiedsrichter eingesetzt werden.